Dezember18-Konferenz in Berlin – ein Bericht

Mission Berlin-Brandenburg

Dezember18-Konferenz in Berlin – ein Bericht

Unsere Frage ist: Was braucht Berlin-Brandenburg, damit das Reich Gottes an Einfluss gewinnt?
Wie können mehr Menschen Christus entdecken?
Wie „funktionieren“ Nachfolge & Mission hierzulande?

Wir hatten nach einer geeigneten Plattform gesucht, um darüber in den Austausch und das Gebet zu kommen.
Uns war bewusst, dass wir nicht die eine Erfolgsformel haben, dass wir allerdings voneinander lernen können.
Wir initiierten ein Treffen mit Interessierten.
Unser Wünsche waren die: thematisch fokussiert – offen für alle Christen – geistgeleitet.

So haben wir mindestens 120 Gemeinden/Werke und etliche einzelne Christen angeschrieben und sie zur Dezember18-Konferenz eingeladen.
Dass wir die Adventszeit gewählt haben und dass es nur einen Vorlauf von ca. 3-4 Wochen gab, war nicht die glücklichste Wahl.
Immerhin waren wir dann bis zu ca. 23-24 Personen: Vertreter von Gebetshäuser in Berlin, Christen mit Leitungsverantwortung, Gebetsleiter, Gemeindemitglieder… und Stuttgarter Christen mit Peter Ischka, die extra gekommen waren, um mit uns zu beten, uns zu ermutigen und zu begleiten.

Die grobe Richtung stand im Vorfeld fest:
Am Freitag-Abend mehr Zeit für Lobpreis und Gebet, denn wir wollten von Gott her starten und nicht gleich mit unseren Ideen kommen.
Am Samstag dann die Impulsreferate, natürlich auch etwas Gebet und Lobpreis, sowie einige praktische Tools zum Umsetzen.
Am Sonntag dann eine gemeinsame Reflektion und das gegenseitige Aussenden.

Tatsächlich kam manches ganz anders. Denn unsere Leitlinie war: Wir wollen lernen, von Gott her zu denken. Ihm die Regie zu überlassen. Ob uns das vollumfänglich gelungen ist, kann keiner beurteilen, aber der Start war gut!

Schon der Freitag-Abend gab auf die weitere Entwicklung einen Vorgeschmack.
Starker Lobpreis durch einen Stuttgarter, der Gitarre spielte und sang. Sein Herz war so offen für Gott, dass er in Sachen Intensität wahrscheinlich eine ganze Band ersetzt hat. Schnell wuchs auch das Vertrauen untereinander und damit verbunden eine Freiheit, Gott und einander zu begegnen.
Sehr gut! Nicht „Programme, Methoden und Konzepte“ stellten den Mittelpunkt dar, sondern unser Christus wurde gelobt. So überzogen wir den angepeilten Schluss von 21:00 Uhr deutlich!

Am Samstag-Vormittag fanden – fast – wie geplant die Impulsreferate statt.
Ich, Dirk, startete mit meiner Perspektive und Erfahrung als Pastor und Gemeindegründer: Inwiefern lebt Gemeinde die Mission?
Swen Schönheit folgte, und brachte einen theologisch sehr guten Vortrag zu „Christus als Führungskraft“, und welche Prinzipien Er für die Nachfolge setzte, bis dahin: Was ist wirklich „Gemeinde“?
Detlev Czech berichtete ehrlich von seiner „Traumgemeinde“, die er gegründet hatte, welche Schieflage er dann bei sich und der Gemeinde erkannt hat, wie er dann die Reißlinie gezogen hatte, und in die Freiberuflichkeit ging. Ein offener Bericht. Und spürbar, dass kein Frust mitschwingt, sondern viel gute Reflektion.
Am Samstag-Nachmittag erzählte Peter Ischka u.a. von der Einheit der Christen, aber viel mehr noch von der geistlichen Realität und wie wir dazu beitragen können, dass sich geistliche Geschehen ändern und damit auch irdische Verhältnisse. Es war wohltuend, von einem österreichischem Schwaben den Blick eines „Außenstehenden“ hinsichtlich Berlin-Brandenburg mitzubekommen. Ein ermutigendes Plädoyer für uns Christen!
Günther Hess leitete durch den weiteren Nachmittag, und tat dies auch am Sonntag geistlich zielgerichtet und doch einladend, damit sich alle beteiligen konnten.

Der Sonntag war vom konzentrierten Gebet geprägt. Wir hatten über die 1,5 Tage einige Erkenntnisse gewonnen, die wir in das Gebet umsetzten.
Etliche Teilnehmer wurden im Herzen berührt. Wurden spürbar ermutigt. Berufen. Freigesetzt.

Das ist einer meiner (vielen) Eindrücke:
Unterstützt vom Feedback etlicher Teilnehmer ist es gut, wenn wir dran bleiben!
Eine erwähnte, dass diese Zeit genau das war, was sie gebraucht hat. Dass es ein gutes geistliches Level war.
Ein anderer reagierte: „Das war ja der Hammer!“
Eine andere: „Mich hat der Tag heute sehr inspiriert.“

Also: Es geht weiter!

Wie, wann, wo?
Mal sehen! Wir beten dafür!
Neuigkeiten kommen gewiss über diese Seite!

P.S. Und hier ein Bericht vom Church-Checker: http://www.church-checker.de/2018/12/band-of-brothers-and-sisters-in-spandau.html

Eine Antwort

  1. […] Was braucht Berlin, damit Gottes Reich an Einfluss gewinnt? (Band of Brothers and Sisters) […]

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